Positives Denken – Warum negatives auch gut sein kann


Positives Denken? Nein, das hier wird kein „Denke positiv und alles wird gut“ Gelabere.  Im Gegenteil, sei gespannt.

 

Jeder von uns hat im Leben schon einiges durchgemacht. Sehr viel schönes, aber auch leider sehr viel Mist.

 

Das Leben ist eine Achterbahnfahrt. Mal geht es rauf, dann geht es wieder runter.

 

Es gibt viele Höhen, aber auch sehr viele Tiefen. Oft scheint es so, als gäbe es mehr Tiefen als Höhen.

 

Allerdings finde ich das nicht immer schlimm. Denn man kann sehr viel daraus lernen.

 

Warum auch negatives manchmal positiv sein kann will ich dir in diesem Artikel näher bringen.

 

EINE GESCHICHTE AUS MEINEM LEBEN

 

Ich möchte dir eine kleine Geschichte aus meinem Leben erzählen und was diese aus mir gemacht hat. Am Ende wirst du auch wissen, warum ich Menschen helfe, ein verdammt geiles Leben zu führen. Ich versuche mich kurzzufassen. Viel Spaß!

 

Es war im Jahr 1993 als mein Vater mich und meine Mutter endgültig verließ. Das war das letzte mal als ich ihn lebend gesehen habe. Naja, was heisst gesehen … da war ich 3 Jahre alt.

 

Ich lebte also nur mit meiner Mutter, da mein Erzeuger nichts auf uns gegeben hat und nicht im selben Ort, aber zu der Zeit damals noch in Deutschland gewohnt hat.

 

Nach einigen Jahren, als ich ca 10 Jahre alt war, gab es zwischen meiner Mutter und meinem Vater eine Gerichtsverhandlung, da er keinen Unterhalt gezahlt hat.

 

Das Gericht beschloss, dass er zahlen muss, ansonsten müsste er ins Gefägnis. Dieser Tag war der letzte, an dem er von meiner Mutter gesehen wurde. Bei mir war es irgendwann 1993, wie oben schon geschrieben.

 

Die Vermutung war, dass er wieder in die Staaten zurück ist, da er dort in Virginia geboren wurde.

 

Im Sommer 2015 habe ich mir gedacht, ich google ihn mal. Einfach so, mal gucken, vielleicht ist er irgendwo, denn ich hatte bis zu diesem Tag immer noch keinen Kontakt zu ihm und wusste auch nicht wo er lebt.

 

Viele Menschen fragten mich, als ich ihnen erzählte, dass ich meinen Vater nicht kenne, ob ich ihn denn vermisse und ihn mal sehen möchte.

 

Naja, was man nicht kennt, kann man nicht vermissen. Ob ich ihn sehen wollte? Schwierig zu sagen, denn ich dachte mir, wenn er Interesse an seinem Sohn hätte, dann würde er sich melden.

 

Er ist ja schließlich abgehauen. Heutzutage gibt es so viele Möglichkeiten jemanden zu suchen.

 

Also gab ich seinen Namen in Google ein und wurde auch sehr schnell fündig.

 

Dann ein krasser Schock…

 

Er starb schon vor 6 Jahren im Jahr 2009 …

 

Es war eine amerikanische Seite im Internet, auf der alle Verstorbenen von diesem Ort (Virginia) gelistet waren. Darunter auch er. Mit Bild, Geburts-und Todestag.

 

Vielleicht kannst du dich etwas in mich hineinversetzen. Es tat ziemlich weh. Klar, ich kannte ihn nicht, dennoch war er mein Erzeuger. Und nun ist er endgültig weg.

 

Eins war sicher. Ich würde ihn nie kennenlernen. Ich habe immer noch etliche Fragen an ihn.

 

Warum hat er sich nie gemeldet? Warum ist er abgehauen? Warum hat er nie nach mir gesucht? Hat er mich vermisst?

 

Wissen seine Verwandten, dass es mich gibt?

 

Das kann ich nun aber vergessen.

 

Es ist ein merkwürdiges Gefühl.

 

Dennoch bin ich ihm sehr dankbar.

 

WAS ICH DARAUS GELERNT HABE

 

Was? Dankbar wirst du dir jetzt denken? Spinnst du? Wie kannst du denn für so jemanden dankbar sein? Ist das dein Ernst, Dominik? Ja, ganz genau, es ist mein Ernst!

 

Dank ihm weiss ich, wie ich nie werden will!

 

Ich habe mir damals geschworen, egal was kommt, ich werde ein guter Vater und lasse mein Kind niemals im Stich. Das ist Fakt!

 

Und dank ihm habe ich die Motivation Menschen zu einem geilen Leben zu verhelfen.

 

Ich weiss wie es sich anfühlt, alleine mit seiner Mutter aufzuwachsen. Ich kenne das Gefühl, wenn alle Kinder immer das bekommen, was sie wollen, nur du musst zurückstecken. Nicht weil meine Mutter mich nicht liebt, sondern weil einfach kein Geld da war.

 

Es fühlte sich einfach beschissen an, der Einzige in den Sommerferien zu sein, der nicht in den Urlaub konnte und in Deutschland bleiben musste, weil das Geld fehlte. Ich musste auf vieles verzichten.

 

Ich musste in meinem Leben auch sehr viel einstecken. Es gab mehr Tiefen als Höhen.

 

Aber nun bin ich dafür dankbar, dass es so gelaufen ist. Wäre das nicht so gewesen, dann wäre ich nicht hier und würde diesen Blog schreiben. Auch meinen Youtubekanal und meine Facebookseite würde es nicht geben und ich hätte nicht das Verlangen, anderen Menschen zu helfen.

 

Das Problem ist nur, dass man es erst hinterher merkt, wofür etwas gut war. Anfangs meint man, die ganze Welt ist gegen einen, wenn einem etwas negatives passiert. Doch schon nach kurzer Zeit merkt man oft, dass es gut war, dass es passiert ist. Und heute bin ich froh darüber. Es hat sehr lange gedauert, bis ich das verstanden habe.

 

Einen Weg kennst du erst, wenn du ihn gegangen bist.

 

NUN BIST DU DRAN!

 

Und nun mein Appell an dich. Wenn dir das nächste mal etwas negatives im Leben passiert,  dann frage dich immer, was du positives daraus ziehen kannst.

 

Es ist nicht immer alles schlecht. In fast allen Fällen kann man etwas positives daraus ziehen.

 

Hier ein Beispiel:

 

Du wirst gekündigt.

 

Im ersten Moment schlimm. Dir schießen viele Gedanken durch den Kopf.

 

Wo finde ich neue Arbeit?

 

Wie komme ich schnell an Geld?

 

Wie soll ich meine Miete zahlen etc.

 
Nun überlege dir mal, was daran positiv sein könnte? Nichts? Dann erweitere deinen Horizont.

 

Hast du ein Hobby, das du liebst und gerne damit Geld verdienen möchtest, dich aber nie getraut hast, deinen Job zu kündigen? Jetzt wäre der perfekte Zeitpunkt.

 

Hast du deine Familie in den letzten Jahren und Monaten vernachlässigt? Jetzt ist es an der Zeit, vieles wieder gutzumachen und du kannst nun sehr viel Zeit mit deinen Liebsten verbringen.

 

Du hast dich in der Arbeit aufgeopfert und warst gesundheitlich angeschlagen? Dann kannst du dich jetzt erholen und wieder Energie tanken.

 

Noch ein Beispiel:

 

In drei Tagen geht es in den wohlverdienten Urlaub und du brichst dir dein Bein … Das wars dann mit dem Urlaub. Sehr ärgerlich. Aber sieh es mal von der anderen Seite.

 

Vielleicht wäre auf deiner Reise etwas schlimmes passiert?

 

Das Wetter wäre total mies gewesen und du hättest die ganze Zeit im Hotel sitzen müssen?

 

Du hättest einen Anruf verpasst, der dein Leben komplett zum Positiven verändert hätte?

 

Ich könnte dir noch 100 Beispiele bringen. Die Message sollte aber klar sein.
 

Du kannst nie verlieren! Entweder du gewinnst, oder du lernst!

 

Wenn dir das nächste Mal etwas passiert, mit dem du nicht gerechnet hast dann solltest du Folgendes tun:

 

  • Nimm die neue Situation an

 

  • Wenn du die Situation ändern kannst, dann ändere sie. Wenn du sie nicht ändern kannst, dann akzeptiere sie. 

 

  • Überlege dir, was daran positiv sein kann. Denke an meine Beispiele.

 

  • Saug alles auf, was du daraus lernen kannst. Du kannst aus allem lernen.

 

  • Mach diesen Fehler das nächste mal nicht mehr.

 

  • Mach das Beste draus.

 

Jetzt werden sicher einige sagen, dass man das so einfach sagen kann, es aber nicht einfach ist.

 

Das stimmt, aber es ist nunmal so. Wir halten uns viel zu lange an Dinge und Situationen fest, die schon längst vorbei sind. Wir verharren viel zu lange in der Vergangenheit und verpassen dadurch die schönen Sachen im Leben. Fang an, die volle Verantwortung für dein Leben zu übernehmen.

 

Es ist nicht einfach, das stimmt. Aber nun meine Frage an dich: Willst du es einfach haben, oder möchtest du stärker werden?

 

Jeden Tag, Schritt für Schritt.

 

Ich begleite dich dabei.

 

Wenn dich noch mehr interessiert, dann schau auf meinem Youtubekanal vorbei.

 

Alles Liebe

 

Dominik

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