Unmotiviert und antriebslos


Unmotiviert und antriebslos – Warum du trotz Zielen nie motiviert bist.

 

Ich bin mir sehr sicher, dass du das auch kennst.

 

Du hast vor einiger Zeit beschlossen, dein Leben zu ändern. Du willst vieles anders machen, weil du endlich verstanden hast, dass du nur ein (!) einziges Mal lebst.

 

Und dieses eine kurze Leben möchtest du nicht verschwenden.

 

Das war die beste Entscheidung deines Lebens. Ich bin stolz auf dich. Viele Menschen realisieren das erst, wenn es bereits zu spät ist. Du aber nicht.

 

Nun hast du herausgefunden was du möchtest. Du hast dir Ziele gesetzt und tust bereits alles dafür, diese auch zu erreichen.

 

Voller Motivation arbeitest du jeden Tag hart daran, deine Träume wahr werden zu lassen.

 

Das geht einige Wochen, vielleicht sogar auch ein paar Monate gut.

 

Doch nach kurzer Zeit passiert etwas.

 

Die Motivation lässt nach.

 

Anfangs warst du so motiviert und begeistert von deinem Vorhaben. Du wolltest alles dafür tun, doch irgendwie ist jetzt alles anders.

 

Du bist unmotiviert.

 

War es doch nicht die richtige Entscheidung? Ist das Ziel eventuell gar nicht das, was du wirklich willst?

 

Hast du dich vielleicht überschätzt und das Ganze ist einfach nichts für dich?

 

Kann wirklich jeder erfolgreich werden? Mag sein, dass es einige erfolgreiche Menschen gibt, aber wie es aussieht, bist du keiner von ihnen?

 

Macht das alles überhaupt noch einen Sinn?

 

Dir schwirren hundert Fragen durch den Kopf.

 

„Soll ich aufgeben?“

 

„Vielleicht ist es doch nicht das, was ich will. Soll ich mir neue Ziele stecken?“

 

„Wie schaff ich es, wieder so motiviert zu sein, wie ich es anfangs war?“

 

 

Sehr viele junge Menschen schreiben mir auf Facebook eine Nachricht und fragen mich, wie sie es schaffen können, sich wieder zu motivieren.

 

Ob ich eine Antwort auf diese Frage habe? Ja, die habe ich. Es kann aber passieren, dass sie dir nicht passt. Ich bin mir aber sicher, dass dir meine Worte helfen werden, deine Motivation wieder zu entdecken.

 

WARUM DU STÄNDIG UNMOTIVIERT BIST

 

Zuerst klären wir, warum du ständig unmotiviert bist, obwohl du anfangs noch Feuer und Flamme warst.

 

Ich kenne es selber. Anfangs bin ich schnell für etwas begeistert und total motiviert. Nach einiger Zeit lässt die Motivation spürbar nach und ich komme ins Grübeln.

 

Ich bin mir sicher, dass es vielen Menschen so ergeht. Wie du siehst, bist du nicht alleine. 😉 Das ist völlig normal.

 

Doch woher kommt es, dass man trotz Zielen ständig unmotiviert ist?

 

Weil du dein WARUM nicht kennst!

 

Jetzt wirst du dir denken, „Dominik, ich kenne doch mein Warum. Ich möchte mit dem Rauchen aufhören, weil es zu teuer ist“ oder „Ich möchte abnehmen, weil Übergewicht gesundheitsschädlich ist?

 

Bist du dir sicher? Sind das wirklich deine wahren Gründe?

 

Ich bin mir sicher, dass dies NICHT der Fall ist.

 

Wenn du total ehrlich bist, warum willst du mit dem Rauchen aufhören? Weil es zu teuer ist? Nein, ich glaube nicht. Ich habe selber mal geraucht. Ich habe mir geschworen, dass ich bei der nächsten Preiserhöhung aufhören werde. Habe ich es gemacht? Natürlich nicht!

 

Vielleicht ist der Grund, weil du panische Angst vor schlimmen Krankheiten durch das Rauchen hast? Du hast mitbekommen, dass dein Nachbar Lungenkrebs hat. Und aus diesem Grund willst du nun auch aufhören, damit dir sowas nicht passiert? Das ist eher dein WARUM.

 

Du möchtest abnehmen, weil Übergewicht gesundheitsschädlich ist? Wem möchtest du hier was vormachen? Die einzige Person, die du anlügst, bist du. Du hast dir damals, als du so viel in dich hineingeschaufelt hast, auch keine Gedanken über deine Gesundheit gemacht. Warum erst jetzt?

 

Vielleicht möchtest du abnehmen, weil du am Strand eine gute Figur machen und nicht ständig die Blicke anderer wegen deinem dicken Bauch zugeworfen bekommen willst? Vielleicht ist in deiner Beziehung gerade tote Hose und es läuft nichts mehr? Dein Partner findet dich nicht mehr attraktiv? Im Bett läuft auch nichts mehr? Ich vermute, dass das dein Warum ist.

 

Es ist sehr wichtig, dass du ehrlich zu dir selbst bist. Wie oben geschrieben belügst du nicht mich, deinen Partner oder deine Freunde. Nur DICH!

 

Wenn du dir ein Ziel gesetzt hast und eine Veränderung in deinem Leben haben möchtest, musst du dein Warum kennen.

 

Dein Warum ist der Motor, der dich antreibt. Ohne dein Warum wirst du früher oder später aufgeben. Du zweifelst, hast keine Motivation mehr und siehst keinen Sinn mehr in dem, was du tust.

 

 

WAS IST DEIN WIRKLICHES WARUM?

 

Warum möchtest du abnehmen?

 

Warum möchtest du finanziell unabhängig werden?

 

Warum willst du dir ein Online-Business aufbauen?

 

Warum möchtest du so viel Geld verdienen?

 

Warum machst du so viel Sport? Machst du es wirklich nur für dich, oder möchtest du beim anderen Geschlecht gut ankommen?

 

Ich könnte das noch die nächste halbe Stunde so weiter machen.

 

WIE DU DEIN WARUM FINDEST

 

Es ist einfacher als du denkst.

 

Da ich kein Fan davon bin, aus allem eine Wissenschaft zu machen, zeige ich dir das kurz und schmerzlos.

 

Wenn du dir das nächste Mal ein Ziel setzt, dann sei ehrlich, stell und beantworte dir diese eine Frage:

 

Warum möchte ich dieses Ziel erreichen?

 

Wars das?

 

Ja, das wars. Nicht mehr und nicht weniger.

 

Ich wiederhole es noch einmal: Sei ehrlich zu dir selbst. Du belügst nur dich. Mach dir klar, warum du es wirklich willst.

 

Setz dich hin, wenn du dir deine Ziele definierst und schreib dir den wahren Grund, also dein Warum dahinter. Keine Angst, du musst dein Warum niemandem erzählen. Es reicht, wenn du es kennst.

 

Jedes Mal, wenn du vor dem Aufgeben bist, hol dir deinen Zettel wieder, auf dem du dir deine Ziele notiert hast und schau dir an, was damals dein Warum war.

 

Es kann durchaus passieren, dass sich dein Warum ändert. Damals wolltest du viel Geld verdienen, weil du jedes Jahr für 3 Monate auf die Malediven wolltest und nun ist es deine Familie, die dich antreibt.

 

Ganz egal was es ist, wichtig ist, dass du dein Warum kennst.

 

Abschließend würde mich von dir nun interessieren, ob du bereits ähnliche Erfahrungen gemacht hast.

 

Wie bist du damit umgegangen?

 

Und was dein Ziel und was ist DEIN Warum?

 

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Artikel ein bisschen helfen und es kommt nie mehr vor, dass du unmotiviert bist 😉

 

Alles Liebe,
Dominik

 

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11 Kommentare

  • Marten
    15. September 2016 at 13:11

    Hallo Dominik!

    Toller Artikel! Ich sehe das genau so, wie du. Erst wenn man eine Antwort auf die Warum-Frage gefunden hat, ist die Motivation gesichert. Und zwar auch in schlechten Zeiten.

    Ich freue mich auf deine nächsten Artikel. 🙂

    Liebe Grüße

    Marten

    • domikienzle
      22. September 2016 at 10:23

      Hi Marten,

      ganz genau so ist es 🙂
      Das Warum lässt dich immer weitermachen.

      Der nächste Artikel erscheint am 26.09.16 🙂

      Liebe Grüße,
      Dominik

  • Marten
    17. September 2016 at 12:28

    Moin Dominik!

    Danke für diesen tollen Artikel.

    Mir hilft es auch manchmal, wenn ich mit anderen Menschen über meine Ziele und über mein „Warum“ spreche. Oft taucht man durch Fragen, die Außenstehende stellen, noch ein bisschen tiefer in die eigene Motivation ein.

    Mach weiter so!

    Liebe Grüße
    Marten

    • domikienzle
      22. September 2016 at 10:22

      Hallo Marten,

      vielen Dank. Ich danke dir für deinen Kommentar 🙂

      Liebe Grüße,
      Dominik

    • Dario Reis
      27. September 2016 at 23:34

      Hi Marten,

      ich sehe das auch so. Wenn ich mit anderen über mein Warum bzw. meine Ziele spreche, ist das ein Stück weit auch eine Verpflichtung.

      Liebe Grüße
      Dario

  • Christina Schindler
    26. September 2016 at 20:27

    Hi Dominik,

    ich bin da ganz bei dir, das eigentliche Warum zu finden ist eine starke Antriebskraft der Motivation. Ich muss mir immer und immer wieder vor Augen halten warum ich die Dinge machen will, weil auch mir regelmäßig die Motivation ausgeht – zumindest bei langfristigen Zielen.

    Ein paar kleine Tipps und Tricks gibt es schon, die man im Alltag zusätzlich nutzen kann sich kurzfristig zu motivieren, etwa um eine Trainingseinheit durchzuziehen. Ein ganz wichtiger Baustein um langfristige Ziele zu erreichen ist es außerdem, die sogenannten Babysteps zur täglichen Gewohnheit zu machen, dann braucht man auch nicht mehr so viel Motivation. 😉

    Danke für die wundervolle Erinnerung an das wirklich wichtige an einem Vorhaben. 🙂

    Liebe Grüße
    Tina

    • domikienzle
      18. Oktober 2016 at 11:10

      Hallo Tina 🙂

      Ja, Babysteps sind sehr wichtig. Sind leicht zu erreichen und motivieren, weil es ja eh nur „Babysteps“ sind 😉

      Vielen Dank für deinen Kommentar.

      Liebe Grße,
      Dominik

  • Silvan
    13. März 2017 at 21:14

    Hallo Dominik
    Ich bin per Zufall über deinen Artikel gestolpert.
    Da ich zur Zeit in einem tiefen Motivationsloch bin, und das nach 5 Jahren top Motivation. Wie du schreibst, ist es das Warum. Wenn dir Ziele vorgegeben werden, die nie zu erreichen sind, gibt es keinen Sinn mehr. Deshalb muss man selber die Ziele anders definieren. Ich hoffe es klappt, damit ich mich für mein Leben wieder aufraffen kann.
    Vielen Dank für den Artikel. Den du mit einfachen Worten auf den Punkt gebracht hast.
    Alles Gute,
    Silvan

    • kienzledomi
      Dominik Kienzle
      17. März 2017 at 9:03

      Hey Silvan,

      vielen Dank für deinen Kommentar!
      Ganz genau so ist es! Mach dir keinen Stress, ziehe dich zurück und werde dir bewusst, was DU willst!

      Wenn du Hilfe benötigst, kannst du mir jederzeit auf Facebook schreiben!

      Liebe Grüße,
      Dominik

  • Natalie Müller
    5. April 2017 at 10:54

    Toller Beitrag Dominik!
    Sehe es genauso wie du. Man muss immer wissen, warum man etwas erreichen will. Ist dieser Grund stark genug hat die Demotivation keine Chance.

    • kienzledomi
      Dominik Kienzle
      7. April 2017 at 9:09

      Hallo Natalie,

      danke für einen Kommentar 🙂
      Genau so ist es. Wenn das Warum stark genug ist, dann springt man morgens aus dem Bett 😉

      Liebe Grüße,
      Dominik

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